21.8.2014: Normalzeit, Bombenalarm und Medebacher Mode

Um 9.00 Uhr Normalzeit war die Nacht für alle wieder zu Ende. Der MiDo-Zusatztag hatte zu so einigen Fragen bei den Lagerteilnehmern geführt. „Wieviel Uhr ist denn nun?“ „Welcher Tag ist denn heute?“ „Wer hat an der Lageruhr gedreht?“ Grund genug, für den Rest des Ferienlagers die Sauerlandzeit kurzerhand für aufgehoben zu erklären und wieder die Normalzeit einzuführen.
Um den Gruppenleitern diese neuerliche Umstellung zu erleichtern, schenkte die Küche ihnen allen eine wunderschöne rosa Armbanduhr (in Normalzeit!). Die Uhr bleibt diesen so als Andenken an den einzigartigen Zusatztag.
Und – Stichwort Medebacher Mode - passt inhaltlich und optisch auch noch hervorragend zum Gruppenleiterlagershirt (hier gemodelt von den Küchenerpeln).
Direkt nach dem Frühstück gleich der große Schock: Bombenalarm in der Schützenhalle!! Zum Glück konnte die Nachricht von der versteckten Bombe rechtzeitig vom Ferienlagergeheimdienst abgefangen werden und so konnte das Gruppenleiterteam schnell und souverän reagieren. Die Halle wurde umgehend geräumt, und die Kinder und Gruppenleiter machten sich gemeinsam daran, die Bombe zu lokalisieren.

Da die Bombe mittags zwar gefunden, aber noch nicht entschärft war, musste das Mittagessen zwangsweise auf dem Spielplatz stattfinden. Danach galt es dann, gemeinsam den Code zur Entschärfung zu finden. Die jüngste Teilnehmerin Luisa freute sich über diese Aufgabe besonders, denn endlich konnte sie auch einmal glänzen und eine Aufgabe als erste lösen. Stolz übergab sie Spielleiter Steffen den Code. Um zu wissen, dass kein (Spielzeug-)Kot, sondern ein Zahlen-Code gesucht war, muss man halt lesen können.
Da der Kot die Bombe also nicht entschärfen konnte, machten sich alle auf in den Wald, um den Code zu finden.
Stichwort „Medebacher Mode, die 2.“: Heutzutage trägt man im Sauerland die Socken bevorzugt über der Hose. Sieht sch… aus, verhindert aber bei Wald- und Wiesenspielen sehr wirksam Zecken.
Zum Glück konnten sie den Code gerade rechtzeitig finden, um zurück in der Halle die Bombe zu entschärfen, die schon gefährlich zu rauchen begonnen hatte.
Nach dem Abendessen galt es schließlich bei „Schlag den Gruppenleiter“, den Gruppenleitern in ihren vermeintlichen Paradedisziplinen einmal so richtig zu zeigen, wo der Hammer hängt. Und so endete ein weiterer Lagertag mit glücklichen, aber teilweise auch müden Kindern.