22.7.2016: Im Dschungelcamp

Am zweiten Morgen in Medebach machten sich zum Glück schon die Anstrengungen des Vortages bemerkbar in Form von frühmorgendlicher Stille. Das neue Motto für den Tagesbeginn:

 Heute gab es das zweite Geburtstagskind: Johanna ist jetzt 6 Jahre alt!

Nach dem Frühstück stand dann das Dschungelcamp auf dem Programm. Die Kinder kämpften auf dem Hof und mehreren Wiesen in der Umgebung in verschiedenen Dschungelprüfungen um Sterne für ihre Betreuer.




Beim Mittagessen kam dann die Stunde der Wahrheit. Je nach Anzahl der Sterne, die ihre Gruppen erkämpft hatten, bekamen die Betreuer (die neuen Gruppenleiter sowie die Küchenenten und –erpel) unterschiedlich „leckeres“ Essen. Der eine oder die andere wünschte sich im Nachhinein, er oder sie hätte die Gruppe vielleicht doch ein bisschen mehr angefeuert.



Zum Lagerleben im Allgemeinen:

Jeden Tag findet eine Zimmerbewertung aller Gruppenräume statt. Hier die Siegergruppe des heutigen Tages mit einer 1+ (die kleinen Mädchen, die erfahrungsgemäß oft in der Spitzengruppe zu finden sind).
Aber auch das Lagerleben ist manchmal eine Normalverteilung. Mit einer 6+ lag heute eine Jungengruppe klar hinten. Auf die durchaus berechtigte Frage „wofür das + ?“ gab es allerdings eine logische Begründung: „Man konnte immerhin noch durchgehen“.

In der Mittagspause öffnen regelmäßig Lagerbank und Lagerkiosk. Dort können die Kinder ihr Taschengeld abheben (im Rahmen täglicher Höchstgrenzen) und dann gleich in Süßes und Saures investieren. Das betreiben gerade die Kleinen mit großer Leidenschaft und einem ausgeprägten Ehrgeiz, die besten kaufmännischen Entscheidungen zu treffen.


Das Nachmittagsprogramm – Mio mein Mio  - war im Wald geplant. Da allerdings wie gestern gerade zum Start eine Gewitterfront heraufzog, wurde die Wartezeit mit einer Spontanparty inklusive Ententanz überbrückt. 



Als sich die Hoffnung auf eine kurzfristige Besserung erübrigt hatte, wurde dann in der Halle gespielt.

Da es mittlerweile wieder schön ist, konnten wir die Wiese vor der Halle aber nach dem Abendessen wenigstens noch zum „Singen mit den Küchenfrauen“ nutzen.

Und wir gehen fest davon aus, dass heute nach dem Abendprogramm alle Kinder müde ins Bett fallen werden.